A scarce and wonderfully expressive Yagba Ibeji

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Category: SKU: GSC05443-2

Description

A scarce and wonderfully expressive Yagba Ibeji from Egbe standing on a round base, short legs, the backbone is not accentuated, the genitals are quite large and elaborately detailed, the shoulders are narrow and round, the arms are bent and the hands touch horizontally across the abdomen and around the wrists are two carved bracelets on each side. The chest is not emphasized but as the back and the arms decorated with large scarification marks. On a short neck sits a large head with a low forehead and ears that have a particular shape. The nose is short and broad and the mouth below is pointed downwards as the Igbomina make it, causing a sad smile. On both cheeks are horizontal and vertical scarification marks. The pierced eyes are semicircular, with lashes carved on the upper lids and the lower lids are bordered. The ibeji wears a five-pointed crown which is painted black. The Ibeji wears blue and red bracelets on each wrist and on the left anchle, on the right anchle is a ring of finely engraved brass sheet to drive out the ghosts and around both feet hangs a string of fine black pearls which are said to offer protection from Abiku, the powerful spirit of “children born to die”; shiny brown wood, heavy remains of Camwood, the front is much brighter than the back due to frequent caressing, beautifully patinated.

Ibeji „aus Egbe haben flache breite Gesichter. Mit ihren großen, am oberen Lid stark bewimperten Augen begegnen sie dem Betrachter. Ihre Ohren sind klein, manchmal etwas abstehend, aber immer an der richtigen Stelle des Kopfes. Das typische Merkmal sind ihre Hände, die sorgfältig geschnitzt sind und sich vor dem Bauch falten. Die fünf-zackige Krone ist eine weitere Besonderheit der Elbe-Ibeji. Auch hier sieht man deutlich die geschnitzten Dreiecke an der Krone, die möglicherweise auf Odisha Shang hinweisen.“ Hanni Jantzen, Ludwig Bertsch, 88.

„Merkmale der Egbe-Ibeji: Leicht zu erkennen da sie zwei typische, immer vorkommende Merkmale haben: die Frisur und die über dem Bauch zusam-mentreffenden Hände. Die kronenartige Frisur besteht aus vier senkrecht aus dem Kopf wachsenden Teilen, die oben in der Mitte von einer fünften Strähne gekrönt werden. Zwischen den Frisurteilen vier eingeschnitzte Dreiecke. Die Gesichter sind flach und breit, mit dicken Backen und tief herunterhängendem Kinn. Die großen Augen sind auf dem Oberlid mit Strichen (angedeutete Wimpern) versehen. Nase und Mund sind flach und nicht besonders ausgearbeitet. Die Ohren liegen proportional an der richtigen Stelle, sind klein und stehen manchmal etwas ab. Besonders interessant bei den Egbe-Ibeji ist der Hinterkopf. Unter hoher Frisur ist er sehr groß, glatt, fast stiernackig. Die schön ausgearbeiteten Hände treffen sich in Bauchmitte. Bei den weiblichen Figuren ist die Brust sehr hoch, fast unter dem Hals angesetzt. Dagegen haben die männlichen Figuren zumeist nicht einmal die Andeutung einer Brust, auch keinen Bauchnabel. Der Penis ist groß und detailreich ausgearbeitet.“

Lit.: Mareidi und Gert Still, Ibeji, Zwillingsfiguren der Yoruba, 1980, 278, Abb. 170-173. Fausto Polo, Jean David, Catalogue of the Ibeji, 2001, 981, type B. Fausto Polo, Enzyklopädie der Ibeji, 2008, 649, 651, . Hanni Jantzen, Ludwig Bertsch, Doppel-Leben, Ibeji, Zwillingsfiguren der Yoruba, 1993, 88, Abb. 25.

 

450 – 550,- Euro

Height: 28 cm
Weight: 351 g

Additional information

Weight 0.351 kg